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Mdina – Die alte Hauptstadt Maltas

Die Hauptstadt Valletta kennt eigentlich jeder Besucher, der bereits auf Malta war. Nicht zuletzt durch den großen Busbahnhof, der von fast allen Buslinien der Insel angefahren wird, und die vielen Shoppingmöglickeiten der maltesischen Hauptstadt wird Valletta gern und viel besucht. Doch bis ins 16. Jahrhundert war Mdina die Hauptstadt. Im Inneren des Landes auf einem Felsplateau gelegen und gut befestigt, galt Mdina als uneinnehmbar. Wer sich heute nach Mdina begibt, unternimmt beinahe eine Zeitreise zurück ins Mittelalter.

Mdina - Alte Hauptstadt

Mdina heute

Heute ist Mdina, im Gegensatz zu Valetta, ein Ort, an dem die Zeit angehalten zu haben scheint. Das Stadtbild ist geprägt von schmalen Gassen, die im Sommer viel Schatten spenden, und die aus dem maltatypischen sandfarbenen Kalkstein errichteten Gebäuden, Palästen und Kirchen – wer Mdina betritt, fühlt sich wie im Mittelalter. Man nennt Mdina heute auch die stille Stadt, denn dort leben nur noch wenige Einwohner. Eine große Zahl der Menschen in den engen Gassen sind Touristen, die in Hotels in Meeresnähe wohnen und nur die Stadt besichtigen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit sind diese verschwunden, die Gassen sind menschenleer, und die Stille ist zugleich bedrückend und faszinierend.

Sehenswürdigkeiten Mdinas

Ein Ausflug nach Mdina lohnt sich – sowohl tagsüber, wenn viele Touristen unterwegs sind, als auch abends, wenn die Stadt sich wie ausgestorben präsentiert. Architektonisch reizvoll ist der Anblick der imposanten Stadtmauern. Von außen sehen diese uneinnehmbar aus, und wenn man von ihnen hinunter sieht über die weite Ebene Maltas, dann kann man einen phänomenalen Ausblick genießen. Die Stadt betritt man, von der Bushaltestelle kommend, durch das Haupttor und schon nach wenigen Schritten befindet man sich im Gewirr der vielen schmalen Gassen. Doch keine Angst, wirklich verlaufen kann man sich nicht, denn Mdina erstreckt sich nur über eine Fläche von weniger als einem Quadratkilometer. Am besten ist, man orientiert sich am Hauptweg, der in nördliche Richtung zu einem balkonartigen Ausblick führt. Von hier aus hat man einen unglaublichen Ausblick. Auch der Besuch des Restaurants „Fontanella“ lohnt sich; hier kann man wunderbar verweilen und eine Mittagspause einlegen. Das imposanteste Bauwerk Mdinas ist die Kathedrale St. Paul’s. Sie ist absolut sehenswert und wurde um 1700 erbaut, nachdem die alte Kathedrale bei einem Erdbeben im Jahr 1693 zerstört wurde.

Mdina

Auch einen Besuch wert ist das Gruselkabinett Mdina Dungeons – absolut nichts für schwache Nerven:

Mdina Dungeons

Auch sonst ist Malta relativ preiswert und damit auch für Urlauber interessant, die nicht zu viel Geld ausgeben möchten, aber trotzdem Wert legen auf sonniges Wetter – das und noch viel mehr kann Malta bieten!


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